Projekt Wissenschaftliches Denken VR China
Wissenschaft und wissenschaftliches Denken in der chinesischen Gesellschaft, 1949-1978 (M. Matten)
Geschrieben von: Dr. Marc Matten   

 

Mit der Gründung der Volksrepublik China im Oktober 1949 erfolgte eine tiefgreifende Transformation der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Struktur des Landes. Eines der wichtigsten Ziele der Kommunistischen Partei Chinas war die Modernisierung des Landes. Wissenschaft und Technik wurden bei dieser Aufgabe eine zentrale Rolle zugesprochen, um die Produktivität in Industrie und Landwirtschaft zu steigern und der Mangelversorgung der Kriegszeit ein Ende zu bereiten. Mit der Modernisierung nach sowjetischem Vorbild setzte die Partei ihre in den 1940er Jahren thematisierte, als ideologisch-politisch verstandene Aufgabe fort, insbesondere anwendungsorientierte Technologien im gesamten Volk zu verbreiten und deren Nutzung zu fördern („Populärwissenschaft“, puji kexue). Die Erschließung einer neuen Zielgruppe für das Wissen um Technologie und Wissenschaft ging jedoch mit einer radikalen Umwertung von Wissenschaft und wissenschaftlichem Denken einher, deren soziale und politische Funktion bislang in der Forschung unberücksichtigt ist. Das beantragte Projekt zielt darauf ab, einen substantiellen Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte der jungen Volksrepublik China zu liefern, welcher die sozialgeschichtliche Analyse in den Vordergrund rückt. Die Trias von Moderne, Wissenschaft und Fortschrittsdenken hat chinesische Intellektuelle seit Beginn des 20. Jahrhunderts fasziniert. Moderne und Wissenschaft standen und stehen auch heute noch in einem engen Zusammenhang. Mit der Gründung der Volksrepublik China im Jahr 1949 oblag – politisch intentioniert – die Aufgabe der Modernisierung und Stärkung der Nation nicht mehr allein der Elite. Um die neue Vorstellung von der zentralen Kraft der sozialen, politischen und ökonomischen Moderne umzusetzen, wurde es erforderlich, wissenschaftliches Denken und Handeln auch in denjenigen Bevölkerungsteilen zu popularisieren, die dem zuvor fernstanden. Auf diese Weise versprach sich die politische Führung eine entsprechende Legitimität und daraus resultierend eine Stabilität des Systems, welche bis heute nachwirkt.

       In den 1950er und -60er Jahren herrschte in der VR China die Auffassung vor, daß eine Bedingung für die Schaffung einer sozialistischen bzw. kommunistischen Gesellschaftsordnung die Popularisierung von Wissenschaft und Technik (puji kexue) sei. Dies galt um so mehr, als daß nicht bourgeoise Fachwissenschaftler, sondern das Proletariat – Arbeiter und Bauern – die neuen Herren des Landes waren (Du Runsheng 1959). Popularisierung meint in diesem Kontext eine durch institutionelle und nicht-institutionelle Akteure geschaffene Vielzahl sprachlicher und bildhafter Ausdrucksformen, die wissenschaftliche Erkenntnisse auf allgemeinverständliche und publikumsbezogenen Weise zu verbreiten suchen. Wissenschaft – einschließlich Technologie – wird hier außerakademisch verstanden, und Popularisierung bündelt eine Vielzahl von sozialen Prozessen, die in spezifischer Form durch sprachliche Manifestationen und soziale Handlungen spezialisiertes Wissen an untere soziale Schichten weiterreichen.

       Die Sammlung der Shanghaier Akademie für Sozialwissenschaften bietet nun die Möglichkeit einer neuen Herangehensweise an die Sozialgeschichte von Technologie und Wissenschaft des zeitgenössischen China. Sie umfaßt nahezu vollständige Ausgaben der zentralen Zeitschriften Economic Research (经济研究 1955-1994), China Journal of Animal Husbandry (中国畜牧报), Agricultural Machines (农业机械), Heredity and Breeding (遗传与育种), Rural Scientific Experiments (农村科学实验), Scientia Agricultura Sinica (中国农业科学), Rural Technology (农村科学) sowie Agricultural Knowledge (农业知识, 1951-83) und Agricultural Technology (农业技术, 1957-68), von denen die beiden letztgenannten auf die Verbreitung landwirtschaftlicher Techniken unter der Landbevölkerung fokussiert sind. Für den Bereich Technologie und Wissenschaft im allgemeinen sind zu nennen die Titel Xue kexue (学科学, 1956-66), Kexue puji gongzuo (科学普及工作, 1951-58), Kexue dazhong (科学大众, 1937-50, vorhandene Jahrgänge 1948-1950), Kexue puji ziliao (科学普及资料, 1972-74) und Kexue huabao (科学画报, 1933-66, vorhandene Jahrgänge 1950-66). Ferner umfasst die Sammlung einen umfangreichen Bestand an bislang unberücksichtigen Hand- und Lehrbüchern, die zu Beginn der 1950er Jahre massenhaft publiziert wurden und eine zentrale Rolle bei der Ausbildung spielen. Diese Handbücher sind sprachlich sehr einfach gehalten, setzen kein besonderes Fachwissen voraus und sind häufig bebildert oder mit technischen Zeichnungen versehen. So liegen bespielsweise für den Bereich Viehzucht Handbücher vor zu Aufzucht, Fütterung, Zucht (artifizielle Insemination), Erhöhung der Fortpflanzungsrate, Behandlung von Tierkrankheiten usw. (ergänzt um Erfahrungsberichte von Bauern). Neben diesen gedruckten Quellen spielten Wanderausstellungen, Modellbetriebe und Wissenschaftsberichte in Radio und Tageszeitungen eine zentrale Rolle.
       Der außerordentlich reiche Bestand an Quellen in der Sammlung ermöglicht die Untersuchung der Frage, auf welche Weise Wissenschaft und wissenschaftliches Denken popularisiert werden. Anhand einer typologischen Strukturierung und gezielten Auswertung der Quellen werden die notwendigen Kommunikationszusammenhänge, Popularisierungsmotiven und –strategien ausgemacht, welche den Zusammenhang zwischen Forschung und Entwicklung, die Weitergabe von technischen Fähigkeiten durch formale und informale Kanäle und die Frage nach der Akzeptanz und Anwendung neuer Techniken durch die Bauern untersuchen. Es geht somit um die Idee der Popularisierung sowie ihrer Umsetzung auf der kommunikativen, institutionellen und individuellen Ebene. Dieser Aspekt der Modernisierung ist eng verwoben mit der politischen Transformation der jungen VR China, der bis dato in der Forschung unterrepräsentiert ist. Um die komplexen Modernisierungsprozesse in Industrie und Landwirtschaft umfassend zu verstehen, soll untersucht werden, wie die in der Regel staatlich organisierte Vermittlung von Wissen von den betroffenenen Zielgruppen rezipiert, angewendet und weitergegeben wurde. 

 

 

Red Revolution, Green Revolution: Encounters with Scientific Farming in Socialist China

Sigrid Schmalzer, University of Massachusetts

Recent years have seen a flood of U.S. media reports on the dangers Chinese industry and agriculture pose to American consumers and Chinese people alike. Among many examples, melamine-tainted food has poisoned American pets and Chinese infants, and farmers in Sichuan have been compelled to pollinate each pear blossom by hand, replacing the bees lost to insecticides. Amidst this din, it is hard to recall that just a few decades ago, in the early years of U.S.-Chinese rapprochement, American scientists looked to China for inspiration in the effort to overcome dependence on chemical pesticides and develop agricultural practices less damaging to human health and the natural environment. As a 1975 delegation of U.S. entomologists reported, "Clearly, the Chinese have progressed beyond levels attained in the United States both in widespread enthusiasm for integrated control and, in many respects, in the application of the ecological principles fundamental to its development" (American Insect Control Delegation 1977: 142). Also largely forgotten is the model that developing countries sought in Chinese agriculture: the leader of the Food and Agriculture Organization's 1975 mission to China expressed his intention to "grasp the meaning of the egalitarian and anti-elitist society that the Chinese are trying to build" and came away feeling that "given a vision, hard work, and self-reliance, mankind can still climb out of the cesspool of poverty" (Food and Agriculture Organization 1978: vii-viii). Reading such reports, not to mention the Chinese state's own accounts, creates a picture of Chinese science and society that seems impossible to reconcile with what we have since learned about the failures and persecutions of the Mao era, as poignantly summarized by Ma Bo, an urban youth who participated in agriculture during the Cultural Revolution (1966-1976): "We had wreaked unprecedented havoc on the grasslands, working like fucking beasts of burden, only to commit unpardonable crimes against the land... The depletion of resources was staggering; the waste of manpower, mind-boggling; the financial losses, incalculable" (quoted in Pan 2003: 128). Some of the brightness of the earlier picture arose from the artfulness of Chinese state propaganda and from the rose-colored spectacles of foreigners who, for their own historically significant reasons, sought inspiration in China. But the propaganda of the Chinese state was not all lies, and what foreign scientists witnessed when they travelled to China was not a complete charade. For better or worse, Chinese agriculture had undergone a dramatic technological revolution, in China called "scientific farming" (kexue zhongtian). Chinese scientists and rural people had developed a diverse array of techniques for combating insect pests, including many founded on sound ecological principles. Large numbers of Chinese people -- most notably rural youth -- had participated in what was known as the "great revolutionary movement" of scientific experiment. These experiences are hard to remember today: they have been swallowed up by the justly compelling accounts of persecuted intellectuals, and rendered invisible in a new political landscape where science is no longer expected to serve any social revolutionary purpose. Telling the history of scientific farming in socialist China thus requires not only weaving together the different experiences and perspectives of diverse social actors, but also bringing out the temporal layers of narrative, since the meanings associated with science, socialism, agriculture, and China itself have changed dramatically for Chinese and foreign people alike. The proposed title of the project evokes a core tension of the Cold War. The green revolution, as conceived by U.S. policy makers, was intended as an answer to the red, communist revolutions. It was a technological strategy for agricultural development designed not only to feed hungry people, but also to prevent Third World farmers from embracing political revolutionary solutions. Chinese state officials understood this symbolism and lambasted Indian leaders for attempting to use the green revolution to deceive the people and so shore up their allegedly unstable political position. In the meantime, however, China's agricultural scientists and policy makers were deeply engaged in a technological transformation of their own: the new seeds and agrochemicals of the green revolution had come to China, and despite much international attention to China's ecologically friendly pest control strategies, every year saw steeply climbing use of toxic insecticides. What shade of "green" China's agriculture had turned was thus not at all clear. Adding to the complexity, while capitalist green revolutionaries painted their efforts as purely technical -- masking actual, sometimes violent, political struggles -- China adopted the technologies of the green revolution alongside an ever-deeper, ever-redder social and political revolution. And while critics of the green revolution in Latin America, South Asia, and elsewhere have pointed to the "deskilling" of farmers newly dependent on agro-industry, in China proponents of "scientific farming" claimed to be tapping the wells of peasant knowledge and cultivating a new generation of grassroots rural scientific experimenters. Sorting out these geopolitical contradictions at the level of individual, diverse human experience is the central challenge of this project. "Red Revolution, Green Revolution" will trace the paths of colourful historical characters connected through a web of relationships that cross national and class boundaries. At the same time, the project will offer a critical historical analysis with clear significance for pressing political and environmental issues of global consequence.

 

Works cited

American Insect Control Delegation (1977): Insect Control in the People’s Republic of China: a Trip Report of the American Insect Control Delegation, Submitted to the Committee on Scholarly Communication with the People’s Republic of China. Washington: National Academy of Sciences.

Food and Agriculture Organization of the United Nations (1977): Learning from China: a Report on Agriculture and the Chinese People’s Communes. Rome: Food and Agriculture Organization of the United Nations.

Pan, Yihong (2002): Tempered in the Revolutionary Furnace: China’s Youth in the Rustication Movement. Lanham: Lexington Books.

 

 
Science for Rule - Scientific Thinking, Legitimacy of Rule, and Governance in the PRC (Wang Mingde)

Scientism & Political Culture

On China’s journey to modernization, one of the foremost departures from its past is the elevation of science and technology to the status of a new ‘national learning.’ Though China is still rather suspicious of Western political and cultural values to date, its scientific westernization — the import of the modern system of scientific thinking and education — has been profound and sweeping, nevertheless. Scientism, the idealization of science as an omnipotent force to transform society, has gained firm ground within Chinese society as well as within politics of the Chinese Communist Party (CCP) (Schwartz 1964; Zhang etc. 1997, Ouyang 2003). Since the initial Chinese debate between scientism and metaphysics in the 1920s, the CCP had already tied the attractive core of Marxism to science; and during the years after the Communist takeover of China, this Science-Marxism alignment was invoked over and over again for justifying their legitimacy of rule (Fan 2005).

Denoting the potency of scientism is the corresponding change of social and political landscape in Communist China. Following Maoist era, a nationwide reshuffle, starting under the reign of Deng Xiaoping has been sustained all the way through the years of economic reform to staff party and governmental positions with young, better educated cadres, mostly trained in natural and applied sciences (Lee 1991). Such a transformation for three decades, thereafter, has created a ‘full-fledged technocratic leadership’ under the administrations of Jiang Zemin and Hu Jintao (Li & White 1998; Yoon 2007). The rise of technocratic elites and their rapid ascendency to the dominant rank, however, are quite in line with the ‘outlook of scientific development (Kexue Fazhanguan)’ that constitutes the principle of the current CCP governance (CCCPC 2008a & 2008b). Furthermore, the changing pattern of elite recruitment goes hand in hand with the shift of the broader opportunity structure.[1] In both educational system and job market into the 1980s, for example, majors in science and technology had emerged as the most significant ladder of success, which were so much favoured over training in humanities. This psyche of science superiority probably could be best illustrated by a phrase widely circulated in Chinese society at that time — ‘The mastery of math, physics, and chemistry makes one invincible all over the world (Ma & Zhao 2007).’

As shown above, the rise of scientism and especially its spread in the post-Mao period of PRC have revealed its deep entanglement with politics. The close ties of science to political mobilization, social capital, and social mobility suggest reasonably its inability to stay away from state ideologies. Rather than being ‘neutral’ and ‘objective,’ science has been actively involved in the re-configuration of a modern political culture, as opposed to the country’s long-established Confucian tradition, where success in science and technology was viewed as a secondary achievement (Ho 1962). In this regard, both the two conceptual dimensions of ‘political culture’ — (1) belief systems that influence people’s options of political behavior (Geertz 1973; Elkins & Simeon 1979); and (2) interactions between culture and political institution (Moody 1994; Yu 2004) — invite meaningful examination upon the role that ‘science’ or ‘scientific knowledge’ may play in ideological terrains. This research, thus, focuses specifically on the following two questions:

1. What role did science play in the Communist political philosophy and especially the narratives of legitimacy from 1949 to the 1980s?

2. How did the internalized scientific discourse come to affect the elite mindset, hence, the logic and process of policymaking?

State of Research

The dynamics between science and political culture so far have been under-investigated in the field of Chinese politics. Relevant scholarship falls mainly into the study of Chinese technocracy and that of China’s political culture, as two independent fields. Researchers of the former watched closely the expanding body of technocrats (especially in the central leadership, like members of the CCP Politburo) over years, examining their educational background and accessing its institutional output upon the pattern and the style of the CCP decision-making process (Li &White 1998; Zhang 2001; Xu 2001). While generating valuable insights, many studies from this camp, however, tended to align themselves with the post-industrialist sociologists, and therefore somewhat take for granted the mutually exclusive relationship between technocracy and the orthodox ideology along with the advance of modernization (Li & White 1990).

On the other hand, scholars of political culture in the PRC have paid too much attention to its classical and revolutionary roots. Proponents of the mainstream approaches were used to looking for findings in individual and collective attitudes based on ‘abstract generalizations from Chinese history, literature, and contemporary politics,’ while some in particular turned their heads to the legacies of the class struggle and mass line in Maoist China (Moody 1994; Pye 1993; Wakeman 1993; Shapiro 2001; Perry 2002). Nevertheless, the massive cultural/political implications of the ‘scientific conquest’ of China have been left almost unexamined. Generally speaking, current scholarship in both arenas tends to obscure rather than shed more light on the promising linkage between science and political culture. Therefore, it is not unwarranted to take on a synthesis approach for conceptualization, hence, developing a new theoretical framework of the knowledge-politics relationship.[2]

 

Research Design & Data

In this project, the major theoretical concerns call for enquiry into both elite discourses and their public dissemination, standing at the crossroads of intellectual history and political science. The research design accordingly requires a methodological interdisciplinary basis. Consequently data of particular value fall in general under two categories: (1) sources concerning the intellectual construction of scientific discourse after the establishment of PRC; (2) sources reflecting the circulation of scientific discourse among elite circles and the propaganda and publishing systems of PRC.

The primary method employed to answer the first research question is discourse analysis. It is employed to identify, classify, and outline different narratives going on across groups, texts, and periods. In this step, the investigation effort is expected to picture piece by piece an overarching framework of master narratives of science in post-1949 China (if existing) and its variations, as well as its continuity or rupture across historical contexts. Nonetheless, as an effective method to improve data sampling and avoid selection bias, content analysis can also be supplementary in determining the relative weight of source content under examination. For example, this method is especially useful to compare the public influences of certain events, themes, and keywords regarding discussions of science in periodicals. Apart from narratives, however, effort should also be devoted to examining the structure and networks of institutions that functioned as distributors and propagators of scientific thinking and knowledge. With its focus on the time span from the 1950s to the 1980s, the Shanghai Academy of Social Science (SASS) collection contains large numbers of books, journals, handbooks, and propaganda pamphlets about the narratives and distribution of science, offering insights into both official policymaking and propaganda towards the masses. Such sources include Construction Planning of Big Chinese Cities [Woguo Dadushi zhi Jianshejihua] 1950; Selected Reports of Survey Trip on Foreign Agriculture [Guowai Nongye Kaochabaogao Xuanbian] 1979 (official report); Devoting Their Lives to Science [Wei Kexue Xianshen] 1980 (propaganda book); The Glorious Historical Objective of Scientific and Technological Workers [Kexuejishu Gongzuozhe Guangrong de Lishishiming] 1983 (collection of leader’s speeches); Science and Human [Kexue yu Ren] 1981 (magazine); and Science and Daily Life [Kexue yu Shenghuo] 1986 (magazine).

Moreover, of particular significance are related sources between 1958 and 1976 in the SASS collection. Partially owing to the fact that the CCP discourses of science under mass campaigns were overshadowed by revolutionary propaganda, relevant empirical examination on the two decades has remained rare. Instead, China watchers often point to a dichotomy between Maoism (which is often perceived as anti-intellectual, hence, anti-scientific [Fan Kexue]) and the pragmatism in the Post-Mao regime (which upholds the current technocratic rule) (Lee 1991; Zhang 2005). But the dichotomy turns out to be problematic, as one takes a close look at the social atmosphere around the end of the Cultural Revolution, where scientism had already been widespread. The interplay between science and Maoist revolutionary campaigns, therefore, particularly deserves re-evaluation, on a more systematic basis of empirical evidence.

In answering the second question it is reasonable to employ the method of comparative case study, which allows one to look into the decision making process of certain fields involving relevant discourses of science, and thus the ideological impact of it. A promising category of cases to examine, for instance, is the CCP policies of flood control. On the one hand, the need for flood control, as one of the greatest concerns for the Chinese civilization since ancient times, has deeply inscribed itself in China’s political tradition of maintaining the ‘mandate of heaven,’ making notable contributions to the basis of power for the country’s imperial or authoritarian style of rule; The control of rivers and the management of hydraulics, on the other hand, are increasingly drawing on scientific knowledge and technical expertise along with China’s course of modernization (Wittfogel 1963; Wong & Zhao 2001; Amelung 2000, 2002). This recurring theme in Chinese history thus provides a fertile ground for the case selection on important junctures of science, policymaking and political mobilization. Though previous studies have dealt with this topic, they were carried out largely with a concern for decision making processes (Ross 1983; Sullivan 1999; Yeh & Lewis 2004), and hence, had been seldom put under the theoretical perspective this project proposes. Yet, the SASS collection can be especially valuable in this respect, since it contains rich sources of flood control and hydraulic management. Books, collections of official discussion, and gazetteers cover a range of projects, such as the management of Huai River in early PRC (Great Project on Huai River [Weida de Zhihuai Gongcheng] 1952), the campaign set up to control Yellow River (Conquering Yellow River [Zhengfu Huanghe] 1955; People’s Yellow River [Renmin Huanghe] 1959; Long Journey along Yellow River [Huanghe Wanlixing] 1975), the Three Gorges Dam Project from the 1950s to 1980s (Collection of the Debates of Three Gorges [Sanxia Zhengmingji] 1986; The Challenge of Three Gorges [Sanxia de Tiaozhan] 1992), and local hydraulic works (Hydraulics is Vital to Agriculture [Shuili shi Nongye de Mingmai] 1973; Wujin County Record of Water Management [Wujinxian Shuilizhi] 1984).

 



[1] Opportunity structure refers to the external structures that constrain or expand the field of collective actions, e.g. social or political movements. See Wahlström & Peterson 2006.

[2] Though ‘science’ forms the core of such a knowledge-power relationship in modern China, it is also related to other fields, such as scientific management for today’s ‘market economic with Chinese characteristics.’

 
Lernen von Dazhai
Die Kampagne „In der Landwirtschaft – Lernt von Dazhai“ hat ihren Beginn im Jahr 1964, als die Produktionsbrigade der Dazhai-Volkskommune von Mao Zedong zur Musterbrigade erklärt wurde im Projekt der Modernisierung der Landwirtschaft, da deren Mitglieder sich durch besonderen Eifer und politische Verläßlichkeit auszeichneten: selbst in den drei bitteren Jahren nach dem Großen Sprung nach Vorn wurde die Arbeitsweise der Volkskommunen beibehalten und der Ökonomismus des Liu Shaoqi abgelehnt.

 

 

Dazhai (大寨) ist eine Gemeinde im Kreis Xiyang (昔阳县) in der Provinz Shanxi (ca. 200 km südwestlich von Peking). Im Jahr 1963 ereignete sich ein siebentägiger Wolkenbruch, der die in den Löß gebauten Terrassen zerstörte, bewährte sich der später häufige besungene Geist von Dazhai. Mit einem expliziten Verzicht auf Unterstützung von außen (die drei Weigerungen, nämlich Geld, Lebensmittel und Material vom Staat anzunehmen) wurden die Felder selbständig wiederhergestellt. Eine maximale kollektive Mobilisierung der gesamten Einwohnerschaft, angestoßen durch den örtlichen Parteisekretär Chen Yonggui (1913-1986), erreichte nicht nur die Wiederherstellung der Felder, welche nun auch zum großen Teil mit Traktoren befahren werden konnten, sondern auch die Anlage eines Bewässerungssystems, die Bepflanzung des bei Dazhai gelegenen Tigerkopf-Berg (Hutoushan) mit Obstbäumen und die Zucht von Seidenraupen und Bienen in einem Gebiet, welches ursprünglich ungünstige Ausgangsbedingungen für die landwirtschaftliche Nutzung bot. Mit der Einführung eines neuen Arbeitspunkte-System wurde die Verwaltungsarbeit reduziert und gleichzeitig – dem sozialistischen Geist entsprechend – private Parzellen weitestgehend abgeschafft. Als wesentlich für den Arbeitsstil der Produktionsbrigade gilt, daß die Bauern – „gerüstet mit den Ideen Mao Zedongs“ – der Politik die erste Priorität einräumten, und daß die Massen einfacher Arbeiter und Bauern sich, angespornt durch die korrekte politische Linie, aus eigener Kraft aus der Armut befreien und ihre Lebensbedingungen neu gestalten können.

Zur Zeit der Kulturrevolution wurde Dazhai unabläßlich von Studiengruppen aus dem ganzen Land besucht, und auf einer nationalen Konferenz zum Lernen von Dazhai im September und Oktober 1975 wurde die Modellbrigade zum nationalen Vorbild erklärt. Das Hauptreferat hielt der bis dahin unbekannte Politbüro-Funktionär Hua Guofeng (1921-2008). Er kündigte darin an, daß in ganz China die Anstrengungen zur Schaffung von Kreisen vom Typ Dazhai verstärkt werden sollten. Hua bestimmte beim Dazhai-Typ das ganze Dorf als "Brigade" eine unmittelbare Wirtschaftseinheit als eine Voraussetzung für die notwendige Mechanisierung der Landwirtschaft, die bis 1980 erreicht werden sollte.

Die Reprivatisierung der Landwirtschaft im Zuge der Reform- und Öffnungspolitik von Deng Xiaoping setzte der Vorbildfunktion von Dazhai ein Ende. Um die neuen Reformen durchsetzen zu können, war es notwendig, in der Landwirtschaft die materielle Interessiertheit der Familienwirtschaft (und nicht des übergeordneten Kollektivs) zu fördern. In der Konsequenz inszenierte Deng eine Verleumdungskampagne gegen Dazhai, welche die Musterbrigade lächerlich machte mit Verweis auf tatsächliche staatliche Unterstützung und Fälschung de Erfolgsstatistiken. 1983 wurde Dazhai zur Rückkehr zur Familienwirtschaft gezwungen, und 1987 wurden Statistiken verbreitet, die beweisen sollten, wie auch dort das Verantwortlichkeitssystem dem alten Kollektivsystem überlegen sei (vgl. hierzu William Hinton).

 

 

           

 

Primärliteratur in der Sammlung (Auswahl)

 

Ideologische Werke, die den Geist von Dazhai beschwören und die richtige politische Haltung versuchen zu verbreiten: 

 引路的红旗1974 Beijing: Renmin chubanshe.

农业学大寨 – 大干社会主义1974 Jiangxi renmin chubanshe.

农业学大寨普及大寨县讲话材料(农村政治夜校学习辅导读物)1975. Hunan renmin chubanshe.

全党动员,大办农业,为普及大寨县而奋斗 – 全国农业学大寨会议文件和材料汇编1975. Renmin chubanshe.

 

Erfahrungsberichte: 

全国农业学大寨 – 先进典型经验选编, 1975. Beijing: Renmin chubanshe.

怎样学大寨赶先进, 1965. Nongcun duwu chubanshe.

农业学大寨讲话, 1973. Fujian renmin chubanshe.

坚持斗争 革命到底 – 大寨和昔阳的新鲜经验, 1974. Hunan renmin chubanshe.

发扬大寨精神 实行科学种田 – 上海市科学种田经验选编, 1974. Shanghai renmin chubanshe.

为普及大寨县而奋斗 – 全国农业机械化典型经验选编, 1975. Nongye chubanshe (3 Bände).


 

Sekundärliteratur

Tachai—Pacesetter in China's Agriculture. Peking: Foreign Languages Press, 1978.

Peter J. Seybolt (1996): Throwing the Emperor from His Horse -- Portrait of a Village Leader in China, 1923-1995. Boulder: Westview Press.

Wen Yin & Liang Hua (1977): Tachai—The Red Banner. Peking: Foreign Languages Press.

Stefan Landsberger's Chinese Propaganda Posters: Dazhai [http://www.iisg.nl/~landsberger/dz.html]

William Hinton: Mao's Beloved Model Village [http://www.time.com/time/asia/magazine/99/0927/dazhai.html]

''People's Daily:'' Dazhai at the Turn of the Century [http://english.people.com.cn/english/200101/01/eng20010101_59314.html]

''People's Daily:'' China's Model Village: from Political Symbol to Brand Name [http://english.people.com.cn/200206/27/eng20020627_98674.shtml]

Xin-An Lu: Dazhai: Imagistic Rhetoric as a Cultural Instrument [http://www.acjournal.org/holdings/vol5/iss1/articles/lu.htm]

 
Bodenreform und Enteignung
Projekt Wissenschaftliches Denken VR China

 

我爲新中國數萬萬農村人民獲得翻身機會和國家獲得工業化的基本條件表示高興,表示慶賀。

„Ich freue mich, daß die nach Hunderten Millionen zählende Land­bevölkerung des Neuen China die Möglichkeit ihrer Befreiung errungen, daß das Land die grundlegende Voraussetzung für seine Industrialisie­rung geschaffen hat, und ich beglückwünsche sie dazu.“

Schlussansprache Mao Zedongs auf der Zweiten Sitzung des Ersten Nationalkommittees der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes [中國人民政治協商會議第一屆全國委員會第二次會議], erschienen in der Renmin ribao vom 24. Juni 1950, hier entnommen dem Frontispiz des besprochenen Buches, Übersetzung nach Mao Tse-tung (1978): Ausgewählte Werke Band V. Peking: Verlag für fremdsprachige Literatur, S.35-39.

 

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Huadong junzheng weiyuanhui tudi gaige weiyuanhui [华东军政委员会土地改革委员会] (hg.) (1952): Shanghai shijiaoqu Sunan xingzhengqu – tudi gaige huaji [上海市郊区 苏南行政区 – 土地改革画集] (ohne Angabe des Verlags).

 

Das vorliegende Buch ist eine reich bebilderte Darstellung der Landreform, welche mit einem expressiven Vergleich von Zuständen vor und nach der Reform ein bezeichnendes Licht auf die Wahrnehmung der Bauernbefreiung wirft.

Im alten China, so die Darstellung, war die Landbevölkerung in zwei distinkte Gruppen unterteilt, nämlich die „im Paradies lebenden Großgrundbesitzer“, und die in der „Hölle schmorenden Bauern.“ Grund dafür waren – in marxistischer Lesart der Klassenanalyse – die Verteilung von Grund und Boden, welche die Ausbeutung der Bauern durch Steuern, Abgaben, Pacht und andere Maßnahmen möglich machte.

Für die Kommunistische Partei war es daher – schon seit dem Beginn der Bodenreform 1946 – ein erklärtes Ziel, dieser Ausbeutung Einhalt zu bieten. Am 14. Juni 1950 wurde daher auf der Zweiten Sitzung des Ersten Nationalkommittees der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes der „Entwurf des Gesetzes der Volksrepublik China über die Bodenreform“ verabschiedet, und am 30. Juni desselben Jahres vom Vorsitzenden der Zentralen Volksregierung, Mao Zedong, der Öffentlichkeit bekanntgegeben, womit es in Kraft trat.

Damit war auch die Grundlage für die Umverteilung geschaffen, die alsbald einsetzte. Wesentliches Kriterium war in diesem Kontext die Einstufung der Landbevölkerung in eine der fünf Klassen, deren Kriterien auf Maos „Analyse der Klassen in der chinesischen Gesellschaft“ vom März 1926 zurückgehen. Diese fünf Klassen waren Grundbesitzer, Großbauern, Mittelbauern, Kleinbauern und Landarbeiter. Die Einstufung erfolgte in der Regel in öffentlichen Versammlungen, auf denen durch Selbsteinschätzung, Kritik und auch verschiedene Formen des Terrors die Klassenzugehörigkeit definiert wurde. Terror war hier ein legitimes Mittel in der Umwälzung der sozialen Strukturen, da die reiche Klasse ihren Besitz häufig verborgen hielt. Abschließend wurden die Grundbesitzer vor öffentlichen Tribunalen angeklagt, verurteilt, und auch häufig hingerichtet. Die Zahl der Opfer wird hier in der Literatur (vgl. Hinton) auf ca. 5 Millionen geschätzt. Innerhalb von zwei Jahren wurde die Landreform abgeschlossen und rund 43% des Bodens neuen Eigentümern zugeführt worden.

In dem vorliegenden Buch wird der Kampf gegen die Großgrundbesitzer und ihre Enteignung in der ländlichen Umgebung Shanghais beschrieben. Enteignung wird verstanden als Teil des antifeudalistischen und auch antikapitalistischen Kampfes, um die Bauern wieder an den Produktionsmitteln teilhaben zu lassen und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu fördern.

Im ersten Teil des Buches erfolgt eine Beschreibung der Zustände vor der Landreform, mit einer detaillierten Auflistung der Besitzverhältnisse und sozialen Struktur. So wird beschrieben, daß die armen Bauern mehr als 50% der Bevölkerung im Gebiet Sunan ausmachen, aber nur 20% des Bodens besitzen, während die Großgrundbesitzer 3,25% der Bevölkerung ausmachen, aber mehr als ein drittel des Bodens besitzen. Mit Hilfe von Karten, Grafiken und Auszügen aus Grundbüchern wird diese ungerechte Verteilung belegt, ebenso werden Kopien von Pachtverträgen und Pachtrechnungen gezeigt. Die Ausbeutung und Unterdrückung erfolgte aber nicht allein ökonomisch (auf Grundlage von Verträgen), sondern auch durch Folterinstrumente, deren Anwendung durch Fotos von Folterverletzungen und blutiger Kleidung bezeugt wird (wie auch durch einen Kochtopf, in dem ein Bauer – des Bambusdiebstahls verdächtigt – nach seiner Ermordung gekocht wird, um die Hunde des Großgrundbesitzers zu füttern). Dem entbehrungsreichen Leben der Bauern wird gegen Ende des ersten Teils des Buches das „parasitäre Leben der Großgrundbesitzer“ durch zahlreiche Fotos belegt.

Der zweite Teil des Buches führt in das Gesetz zur Bodenreform ein, dessen Umsetzung und Durchführung. Die Darstellung beschreibt die notwendigen Reformschritte, darunter Propaganda, Einbeziehung von Frauen in die Reform, Organisation durch Bevölkerungszählung, Klasseneinteilung der Bevölkerung, Aufdecken von Gegenmaßnahmen der Großgrundbesitzer (Verheimlichung von Eigentum, Sabotage etc.), Aufgaben und Funktion der Kritikversammlungen, sowie natürlich die Neuverteilung und Inbesitznahme des enteigneten Landes durch die verarmten Bauern.

Im dritten Teil werden dann die positiven Folgen der Bodenreform beschrieben, nämlich Produktionssteigerungen, Einführung neuer Bewirtschaftungsmethoden und landwirtschaftlicher Technologien, Verringerung der Armut usw., wofür explizit der Partei und dem Vorsitzenden Mao Zedong gedankt wird (vgl. die Fotos).

 

 

 

Mao Tse-tung: Ein vollwertiger Revolutionär sein (23. Juni 1950)

„Auf unserer Tagung wurden viele Punkte diskutiert, das zentrale Thema aber war die Frage der Umwälzung des alten Bodenbesitz­systems. Wir haben den vom ZK der KP Chinas vorgeschlagenen Ent­wurf des Gesetzes über die Bodenreform gebilligt und zu diesem einige nützliche Verbesserungen und Ergänzungen erarbeitet. Das ist sehr gut. Ich freue mich, daß die nach Hunderten Millionen zählende Land­bevölkerung des Neuen China die Möglichkeit ihrer Befreiung errungen, daß das Land die grundlegende Voraussetzung für seine Industrialisie­rung geschaffen hat, und ich beglückwünsche sie dazu. Die Bauern bilden den Hauptteil der Bevölkerung Chinas, die Revolution konnte nur dank ihrer Unterstützung siegen, und die Industrialisierung des Landes ist wiederum nur mit ihrer Hilfe möglich. Deshalb muß die Arbeiterklasse den Bauern aktiv bei der Durchführung der Bodenreform helfen... Die Prüfung Krieg ist im wesentlichen vorbei, wir alle haben sie gut bestanden, das Volk des ganzen Landes ist mit dem Ergebnis zufrieden. Nun müssen wir die Prüfung Bodenreform bestehen, und ich hoffe, das wird uns allen ebenso gut gelingen, wie dies mit dem Krieg der Fall war. Laßt uns mehr darüber nachdenken, öfter beraten, unser Denken in Einklang bringen, im Gleichschritt marschieren und eine große Einheitsfront gegen den Feudalismus bilden, dann werden wir imstande sein, die Volksmassen zu führen und ihnen zu helfen, diese Prüfung erfolgreich zu bestehen. Haben wir einmal die Prüfungen des Krieges und der Bodenreform hinter uns gebracht, dann wird uns die noch ausstehende Prüfung, die Prüfung des Sozialismus, der sozialistischen Umgestaltung im ganzen Land, leichtfallen. Jene, die zum revolutionären Krieg und zur revolu­tionären Umwälzung des Bodenbesitzsystems beigetragen haben und die auch in den kommenden Jahren des wirtschaftlichen Aufbaus und der kulturellen Entwicklung weitere Leistungen erbringen – für sie alle gilt: Das Volk wird sie nicht vergessen, wenn die Zeit für die Verstaatlichung der privaten Industrie und für die Sozialisierung der Landwirtschaft gekommen ist (was allerdings noch in weiter Ferne liegt), und eine glänzende Zukunft wird vor ihnen liegen.“

Mao Tse-tung (1978): Ein vollwertiger Revolutionär sein (23. Juni 1950), in: Mao Tse-tung: Ausgewählte Werke Band V. Peking: Verlag für fremdsprachige Literatur, S.35-39.

 

 

Primärliteratur in der Sammlung (Auswahl):

Laptew (И.Д.Лаптев) [拉普捷夫] (1956): Tudi gaige, tudi zhanyouzhi, tudi guoyouhua [土地改革,土地占有制,土地国有化]. Caizheng jingji chubanshe.

Sunan renmin xingzheng gongshu tudi gaige weiyuanhui [苏南人民行政公署土地改革委员会] (hg.) (1951): Tudi gaige qian de Sunan nongcun [土地改革前的苏南农村]. Shanghai.

Sunan renmin xingzheng gongshu tudi gaige weiyuanhui [苏南人民行政公署土地改革委员会] (hg.) (1951): Tudi gaige hou de Sunan nongcun [土地改革后的苏南农村]. Shanghai.

Ta Dayong [陶大镛] (1950): Tudi gaige yu xin minzhu zhuyi geming [土地改革与新民主主义革命], Shanghai.

Tudi gaige cankao ziliao xuanji [土地改革参考资料选辑], 1950, hg. von Zhongguo renmin zhengzhi xieshang huiyi quanguo weiyuanhui mishuchu [中国人民政治协商会议全国委员会秘书处]

Tudi gaige hou de Zhongnan nongcun [土地改革后的中南农村], hg. von Zhongnan renmin chubanshe bianjibu [中南人民出版社编辑部], 1951.

Tudi gaige shouce [土地改革手册], hg. von Huadong renmin chubanshe [华东人民出版社编], Shanghai, 1951.

Wei Yang [韦央] (1951): Tudi gaige wenti jianghua [土地改革问题讲话]. Shanghai: Laodong chubanshe.

Ye Minghua [叶明华] (1950): Tudi gaige xuexi ziliao [土地改革学习资料]. Shanghai: Shiyong chubanshe.

 

 

Sekundärliteratur

Butler, W.E. (1983): Land reform in the Chinese Soviet Republic, in: Butler, W.E. (ed.): The legal system of the Chinese Soviet Republic, 1931-1934. Dobbs Ferry, N.Y.: Transnational Publishers, S. 77-93.

Ch'en, Han-sheng (1973): Landlord and peasant in China; a study of the agrarian crisis in south China. Westport, Conn.: Hyperion Press (Reprint of the 1936 ed. published by International Publishers, New York).

Hinton, William (1983): Shenfan. New York: Random House.

Hinton, William (1998): The importance of land reform in the reconstruction of China, in: Monthly Review (New York) 50, no. 3, S. 147-160.

Kung, James Kai-sing (2008): The political economy of land reform in China's 'newly liberated areas': evidence from Wuxi County [1950s], in: China Quarterly, no.195, S. 675-690.

Myrdal, Jan (1969): Bericht aus einem chinesischen Dorf. München: dtv.

Strauss, Julia (2007): Rethinking land reform and regime consolidation in the People's Republic of China: the case of Jiangnan (1950-1952), in: Leutner, Mechthild (ed.): Rethinking China in the 1950s. Berlin: Lit Verlag, S. 24-34.